Ein Streik im öffentlichen Dienst bezeichnet die gemeinschaftliche Arbeitsniederlegung von Angestellten bei staatlichen oder kommunalen Arbeitgebern. Er dient als Druckmittel in Tarifverhandlungen, um Forderungen nach höheren Löhnen oder verbesserten Arbeitsbedingungen durchzusetzen. In Deutschland dürfen ausschließlich Tarifbeschäftigte streiken, während für Beamte aufgrund ihres besonderen Dienst- und Treueverhältnisses ein Streikverbot gilt. Oft führen diese Arbeitskämpfe zu spürbaren Einschränkungen in der öffentlichen Infrastruktur, beispielsweise im Nahverkehr, in Kindertagesstätten oder in Krankenhäusern.

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Die Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst und im Verkehrssektor erreichen im Februar 2026 einen neuen Siedepunkt