Der öffentliche Raum bezeichnet jene Orte innerhalb einer Siedlung oder Stadt, die für alle Menschen frei zugänglich sind und keinen privaten Nutzungsbeschränkungen unterliegen. Er dient als zentrale Bühne für das gesellschaftliche Leben, die soziale Interaktion sowie für politische und kulturelle Ausdrucksformen. Zu diesen Flächen gehören klassischerweise Straßen, Plätze und Parks, die meist im Eigentum des Staates oder der Kommune stehen und gemeinschaftlich genutzt werden. Damit bildet der öffentliche Raum eine wesentliche Grundlage für das Funktionieren einer demokratischen und inklusiven Gesellschaft.

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Analytischer Blick auf Mischa Kuballs „public preposition“ in Dortmund. Wie Kunst den öffentlichen Raum und soziale Teilhabe neu definiert.