Ökumene

Der Begriff Öku­me­ne lei­tet sich vom grie­chi­schen Wort für „die gan­ze bewohn­te Erde“ ab und bezeich­net heu­te vor allem das Bemü­hen um Ein­heit und Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ver­schie­de­nen christ­li­chen Kir­chen. Ziel ist es, theo­lo­gi­sche Tren­nun­gen zu über­win­den, Gemein­sam­kei­ten zu beto­nen und trotz unter­schied­li­cher Tra­di­tio­nen ein gemein­sa­mes Zeug­nis in der Welt abzu­le­gen. Dabei ste­hen der geschwis­ter­li­che Dia­log, gemein­sa­me Got­tes­diens­te sowie das sozia­le Enga­ge­ment über Kon­fes­si­ons­gren­zen hin­weg im Vor­der­grund. Im wei­te­ren Sin­ne wird der Begriff gele­gent­lich auch für das fried­li­che Mit­ein­an­der und den Dia­log zwi­schen den ver­schie­de­nen Welt­re­li­gio­nen ver­wen­det.