Offene Schulungen sind Bildungsveranstaltungen, die von Seminaranbietern zu festen Terminen an vorgegebenen Orten öffentlich ausgeschrieben werden. Im Gegensatz zu Inhouse-Trainings stehen sie Teilnehmern aus unterschiedlichen Unternehmen, Branchen oder auch Privatpersonen gleichermaßen offen, wodurch eine heterogene Lerngruppe entsteht. Die Inhalte sind dabei standardisiert und folgen einem vordefinierten Lehrplan des Anbieters. Dieses Format bietet zudem den Vorteil, dass die Teilnehmer wertvolle Einblicke in andere Arbeitsweisen erhalten und ihr berufliches Netzwerk branchenübergreifend erweitern können.

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Das Arbeitsgericht Trier hat in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass Inhouse-Schulungen für Betriebsräte eine kostengünstigere und ebenso effektive Alternative zu externen Seminaren darstellen können. Diese Entscheidung hat weitreichende Auswirkungen auf die betriebliche Praxis und die Weiterbildung von Betriebsräten. Das Urteil basiert auf der Prämisse, dass Kostenersparnis und inhaltliche Gleichwertigkeit zentrale Kriterien sind, die bei der…