Pflegenotstand

Pfle­ge­not­stand bezeich­net die pre­kä­re Situa­ti­on im Gesund­heits­we­sen, in der zu weni­ge Pfle­ge­kräf­te für die not­wen­di­ge Ver­sor­gung von Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten zur Ver­fü­gung ste­hen. Er führt zu erhöh­ter Arbeits­be­las­tung und redu­ziert die Qua­li­tät der Pfle­ge. Ursa­chen kön­nen unter ande­rem Per­so­nal­man­gel, unzu­rei­chen­de Aus­bil­dungs­ka­pa­zi­tä­ten und eine hohe Fluk­tua­ti­on sein. Zur Bewäl­ti­gung des Pfle­ge­not­stands sind lang­fris­ti­ge Per­so­nal­stra­te­gien, bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen und attrak­ti­ve­re Ver­gü­tungs­mo­del­le erfor­der­lich.