Politische Einflussnahme

Poli­ti­sche Ein­fluss­nah­me bezeich­net das geziel­te Ein­wir­ken von Akteu­ren wie Ver­bän­den, Unter­neh­men oder Bür­ger­initia­ti­ven auf poli­ti­sche Ent­schei­dungs- und Wil­lens­bil­dungs­pro­zes­se. Dies geschieht durch viel­fäl­ti­ge Metho­den, die von direk­tem Lob­by­is­mus und Exper­ten­be­ra­tung bis hin zu öffent­li­cher Kam­pa­gnen­ar­beit und Demons­tra­tio­nen rei­chen. Ziel ist es, Gesetz­ge­bun­gen, poli­ti­sche Stra­te­gien oder die öffent­li­che Mei­nung im Sin­ne der eige­nen Inter­es­sen oder Über­zeu­gun­gen zu len­ken. In einer Demo­kra­tie gilt die­se Form der Par­ti­zi­pa­ti­on als legi­tim, sofern sie trans­pa­rent und inner­halb der recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen erfolgt.