politische Prioritäten

Poli­ti­sche Prio­ri­tä­ten bezeich­nen die bewuss­te Aus­wahl und hier­ar­chi­sche Ein­ord­nung von The­men, Zie­len oder Maß­nah­men, denen ein poli­ti­scher Akteur den Vor­zug vor ande­ren gibt. Da Res­sour­cen wie Zeit, Per­so­nal und finan­zi­el­le Mit­tel begrenzt sind, die­nen sie dazu, knap­pe Kapa­zi­tä­ten gezielt auf die als am wich­tigs­ten erach­te­ten Berei­che zu kon­zen­trie­ren. In der Pra­xis zei­gen sie sich vor allem in der Auf­stel­lung des Haus­halts­plans sowie in der stra­te­gi­schen Aus­rich­tung der gesetz­ge­be­ri­schen Agen­da. Sie spie­geln somit die Grund­wer­te einer Regie­rung oder Par­tei wider und machen deren poli­ti­sches Han­deln für die Öffent­lich­keit bewert­bar.