Politischer Druck

Poli­ti­scher Druck bezeich­net die geziel­te Beein­flus­sung von Ent­schei­dungs­pro­zes­sen durch poli­ti­sche Akteu­re, Par­tei­en oder Inter­es­sen­grup­pen. Er äußert sich bei­spiels­wei­se in Geset­zes­in­itia­ti­ven, Lob­by­ar­beit oder Kam­pa­gnen, um bestimm­te Zie­le durch­zu­set­zen. Poli­ti­scher Druck kann sowohl trans­pa­rent und demo­kra­tisch als auch intrans­pa­rent und unethisch erfol­gen. In der Gesund­heits­ver­sor­gung wirkt er sich aus, wenn poli­ti­sche Vor­ga­ben Orga­ni­sa­ti­on, Finan­zie­rung oder Qua­li­tät von Ein­rich­tun­gen maß­geb­lich beein­flus­sen.