politischer Wille

Poli­ti­scher Wil­le bezeich­net die Ent­schlos­sen­heit poli­ti­scher Akteu­re, ein bestimm­tes Ziel oder eine Reform aktiv zu ver­fol­gen und gegen Wider­stän­de durch­zu­set­zen. Er ist das Ergeb­nis eines kom­ple­xen Pro­zes­ses der Wil­lens­bil­dung, bei dem ver­schie­de­ne Inter­es­sen, Wer­te und gesell­schaft­li­che For­de­run­gen gegen­ein­an­der abge­wo­gen wer­den. Ohne die­sen Wil­len blei­ben selbst fach­lich fun­dier­te Lösungs­vor­schlä­ge oft fol­gen­los, da er die not­wen­di­ge trei­ben­de Kraft für die Gesetz­ge­bung und die Bereit­stel­lung von Res­sour­cen dar­stellt. Er fun­giert somit als das ent­schei­den­de Bin­de­glied zwi­schen der blo­ßen Pro­blem­wahr­neh­mung und der tat­säch­li­chen poli­ti­schen Umset­zung.


  • Rückstand bei den UN-Nachhaltigkeitszielen: Eine kritische Analyse der Agenda 2030

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    Rückstand bei den UN-Nachhaltigkeitszielen: Eine kritische Analyse der Agenda 2030

    Die Agen­da 2030 der Ver­ein­ten Natio­nen und ihre 17 Nach­hal­tig­keits­zie­le (SDGs) wur­den 2015 ver­ab­schie­det, mit dem Ziel, die Welt bis 2030 von Armut zu befrei­en und einen nach­hal­ti­gen Lebens­stil zu för­dern. Doch trotz die­ser ambi­tio­nier­ten Zie­le zeigt die Halb­zeit­bi­lanz ernüch­tern­de Ergeb­nis­se: Über 30% der SDGs zei­gen kei­nen Fort­schritt oder sogar Rück­schrit­te, was auf signi­fi­kan­te Her­aus­for­de­run­gen…