Prekärere Arbeitsbedingungen

Pre­kä­re Arbeits­be­din­gun­gen bezeich­nen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se, die durch eine hohe Unsi­cher­heit und eine man­geln­de sozia­le Absi­che­rung gekenn­zeich­net sind. Sie lie­gen deut­lich unter­halb gesell­schaft­li­cher Stan­dards und zeich­nen sich oft durch nied­ri­ge Löh­ne, Befris­tun­gen oder unfrei­wil­li­ge Teil­zeit aus, was für die Betrof­fe­nen ein erhöh­tes Armuts­ri­si­ko bedeu­tet. Zudem fehlt es in die­sen Arbeits­ver­hält­nis­sen häu­fig an lang­fris­ti­ger Pla­nungs­si­cher­heit sowie an umfas­sen­den Arbeit­neh­mer­rech­ten und Mit­be­stim­mungs­mög­lich­kei­ten. Typi­sche Bei­spie­le hier­für sind etwa aus­beu­te­ri­sche Leih­ar­beit, Ket­ten­be­fris­tun­gen oder pre­kä­re For­men der Solo-Selbst­stän­dig­keit.