Protestaktionen

Pro­test­ak­tio­nen sind geziel­te kol­lek­ti­ve oder indi­vi­du­el­le Hand­lun­gen, mit denen öffent­lich Kri­tik, Miss­bil­li­gung oder Wider­stand gegen bestimm­te poli­ti­sche, sozia­le oder öko­lo­gi­sche Zustän­de zum Aus­druck gebracht wird. Ihr Ziel ist es, Auf­merk­sam­keit für ein spe­zi­fi­sches Anlie­gen zu gene­rie­ren und Druck auf Ent­schei­dungs­trä­ger aus­zu­üben, um gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen her­bei­zu­füh­ren oder geplan­te Vor­ha­ben zu ver­hin­dern. Das Spek­trum die­ser Aktio­nen ist breit gefä­chert und reicht von fried­li­chen Demons­tra­tio­nen und Peti­tio­nen über Streiks bis hin zu Akten des zivi­len Unge­hor­sams. In demo­kra­ti­schen Gesell­schaf­ten gel­ten sie als zen­tra­les Instru­ment der poli­ti­schen Mit­wir­kung und sind meist durch Grund­rech­te wie die Ver­samm­lungs- und Mei­nungs­frei­heit geschützt.


  • LAG Berlin-Brandenburg: Teilnahme an „wildem Streik“ kann zur fristlosen Kündigung führen

    /

    LAG Berlin-Brandenburg: Teilnahme an „wildem Streik“ kann zur fristlosen Kündigung führen

    Das Urteil des Lan­des­ar­beits­ge­richts (LAG) Ber­lin-Bran­den­burg zu den frist­lo­sen Kün­di­gun­gen von Goril­las-Mit­ar­bei­ten­den, die an soge­nann­ten „wil­den Streiks“ teil­ge­nom­men haben, hat für viel Auf­se­hen gesorgt. In meh­re­ren Ver­fah­ren bestä­tig­te das LAG die Recht­mä­ßig­keit die­ser Kün­di­gun­gen, da die Rich­ter die Teil­nah­me an den unor­ga­ni­sier­ten Streik­ak­tio­nen als erheb­li­che arbeits­recht­li­che Pflicht­ver­let­zung wer­te­ten. Die­se Ent­schei­dun­gen wer­fen grund­le­gen­de Fra­gen zum Streik­recht…