psychisches Wohlbefinden

Psy­chi­sches Wohl­be­fin­den beschreibt einen Zustand der psy­chi­schen Gesund­heit, in dem ein Indi­vi­du­um sei­ne eige­nen Fähig­kei­ten aus­schöp­fen, die nor­ma­len Belas­tun­gen des Lebens bewäl­ti­gen und pro­duk­tiv am gesell­schaft­li­chen Leben teil­neh­men kann. Es umfasst sowohl das sub­jek­ti­ve Emp­fin­den von Glück und Lebens­zu­frie­den­heit als auch die psy­chi­sche Funk­ti­ons­fä­hig­keit, wozu etwa ein gesun­des Selbst­wert­ge­fühl und sta­bi­le sozia­le Bezie­hun­gen gehö­ren. Damit ist es weit mehr als die blo­ße Abwe­sen­heit von psy­chi­schen Erkran­kun­gen; es stellt viel­mehr eine dyna­mi­sche Res­sour­ce dar, die maß­geb­lich zur per­sön­li­chen Resi­li­enz und all­ge­mei­nen Lebens­qua­li­tät bei­trägt.