Der Begriff „Public Preposition“ (oft auch als Pre-Positionierung bezeichnet) beschreibt die strategische Vorbereitung des öffentlichen Raums auf ein Thema, eine Marke oder eine Person, noch bevor die eigentliche Hauptkommunikation beginnt. Durch das gezielte Setzen von Deutungsrahmen (Framing) und ersten Informationen wird der Boden bereitet, damit die spätere Kernbotschaft auf eine bereits sensibilisierte Zielgruppe trifft. Ziel ist es, die Wahrnehmung im Vorfeld so zu beeinflussen, dass die angestrebte Positionierung glaubwürdig verankert und die Deutungshoheit frühzeitig gesichert werden kann. Dies geschieht häufig durch subtile Maßnahmen wie Hintergrundgespräche oder die frühzeitige Besetzung spezifischer Begriffe in der öffentlichen Debatte.

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Analytischer Blick auf Mischa Kuballs „public preposition“ in Dortmund. Wie Kunst den öffentlichen Raum und soziale Teilhabe neu definiert.