Public Preposition

Der Begriff „Public Pre­po­si­ti­on“ (oft auch als Pre-Posi­tio­nie­rung bezeich­net) beschreibt die stra­te­gi­sche Vor­be­rei­tung des öffent­li­chen Raums auf ein The­ma, eine Mar­ke oder eine Per­son, noch bevor die eigent­li­che Haupt­kom­mu­ni­ka­ti­on beginnt. Durch das geziel­te Set­zen von Deu­tungs­rah­men (Framing) und ers­ten Infor­ma­tio­nen wird der Boden berei­tet, damit die spä­te­re Kern­bot­schaft auf eine bereits sen­si­bi­li­sier­te Ziel­grup­pe trifft. Ziel ist es, die Wahr­neh­mung im Vor­feld so zu beein­flus­sen, dass die ange­streb­te Posi­tio­nie­rung glaub­wür­dig ver­an­kert und die Deu­tungs­ho­heit früh­zei­tig gesi­chert wer­den kann. Dies geschieht häu­fig durch sub­ti­le Maß­nah­men wie Hin­ter­grund­ge­sprä­che oder die früh­zei­ti­ge Beset­zung spe­zi­fi­scher Begrif­fe in der öffent­li­chen Debat­te.