Rechtsgrundlagen

Der Begriff **Rechts­grund­la­gen** bezeich­net die Gesamt­heit aller recht­li­chen Nor­men, die als Fun­da­ment für staat­li­ches Han­deln, behörd­li­che Ent­schei­dun­gen oder pri­va­te Ansprü­che die­nen. Dazu zäh­len ins­be­son­de­re for­mel­le Geset­ze, Ver­ord­nun­gen und Sat­zun­gen sowie über­ge­ord­ne­tes Recht wie die Ver­fas­sung oder das Uni­ons­recht der EU. Die­se Grund­la­gen sind in einem Rechts­staat essen­zi­ell, da sie die not­wen­di­ge Legi­ti­ma­ti­on für Ein­grif­fe in die Rech­te der Bür­ger bil­den und Rechts­si­cher­heit gewähr­leis­ten. Ohne eine ent­spre­chen­de Rechts­grund­la­ge fehlt einer staat­li­chen Maß­nah­me die recht­li­che Recht­fer­ti­gung und Wirk­sam­keit.