Rechtskonflikte

Ein Rechts­kon­flikt ist eine Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen zwei oder mehr Par­tei­en, bei der unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen über bestehen­de Rech­te, Pflich­ten oder recht­li­che Ansprü­che vor­lie­gen. Sol­che Kon­flik­te ent­ste­hen häu­fig durch die unter­schied­li­che Aus­le­gung von Geset­zen und Ver­trä­gen oder durch die Ver­let­zung recht­lich geschütz­ter Inter­es­sen. Die Klä­rung erfolgt in der Regel auf Basis der gel­ten­den Rechts­ord­nung, ent­we­der durch staat­li­che Gerich­te oder durch außer­ge­richt­li­che Ver­fah­ren wie Media­ti­on und Ver­glei­che. Damit dient die Lösung von Rechts­kon­flik­ten der Wie­der­her­stel­lung des Rechts­frie­dens in der Gesell­schaft.


  • Normenpyramide im Arbeitsrecht

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    Normenpyramide im Arbeitsrecht

    Die Nor­men­py­ra­mi­de im Arbeits­recht ist ein ent­schei­den­des Modell, das die Hier­ar­chie der Rechts­quel­len inner­halb des deut­schen Arbeits­rechts struk­tu­riert. Sie ver­an­schau­licht, wie ver­schie­de­ne Rechts­nor­men zuein­an­der in Bezie­hung ste­hen und wel­che Nor­men in einem Rechts­kon­flikt Vor­rang haben. Für Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer ist das Ver­ständ­nis die­ser Hier­ar­chie von gro­ßer Bedeu­tung, da sie somit die gel­ten­den Vor­schrif­ten und deren…