Rechtsquellen

Als Rechts­quel­len wer­den die Ursprün­ge und Erschei­nungs­for­men bezeich­net, aus denen die ver­bind­li­chen Rechts­nor­men einer Gesell­schaft her­vor­ge­hen. Man unter­schei­det dabei pri­mär zwi­schen geschrie­be­nem Recht, wie Ver­fas­sun­gen, Geset­zen oder Ver­ord­nun­gen, und unge­schrie­be­nem Recht, wie etwa dem Gewohn­heits­recht. Die­se Quel­len bil­den die not­wen­di­ge Grund­la­ge für die Recht­spre­chung und gewähr­leis­ten die Rechts­si­cher­heit sowie die Vor­her­seh­bar­keit staat­li­chen Han­delns. In moder­nen Sys­te­men zäh­len zudem auch das Uni­ons­recht oder völ­ker­recht­li­che Ver­trä­ge zu den maß­geb­li­chen Quel­len des gel­ten­den Rechts.


  • Normenpyramide im Arbeitsrecht

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    Normenpyramide im Arbeitsrecht

    Die Nor­men­py­ra­mi­de im Arbeits­recht ist ein ent­schei­den­des Modell, das die Hier­ar­chie der Rechts­quel­len inner­halb des deut­schen Arbeits­rechts struk­tu­riert. Sie ver­an­schau­licht, wie ver­schie­de­ne Rechts­nor­men zuein­an­der in Bezie­hung ste­hen und wel­che Nor­men in einem Rechts­kon­flikt Vor­rang haben. Für Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer ist das Ver­ständ­nis die­ser Hier­ar­chie von gro­ßer Bedeu­tung, da sie somit die gel­ten­den Vor­schrif­ten und deren…