Rechtsruck

Der Begriff Rechts­ruck beschreibt eine poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung, bei der sich die öffent­li­che Mei­nung sowie das poli­ti­sche Spek­trum ver­stärkt nach rechts ori­en­tie­ren. Dies zeigt sich oft durch Wahl­er­fol­ge rechts­po­pu­lis­ti­scher oder rechts­extre­mer Par­tei­en sowie durch eine deut­li­che Ver­schär­fung der poli­ti­schen Rhe­to­rik. Dabei rücken The­men wie natio­na­le Iden­ti­tät oder eine restrik­ti­ve Migra­ti­ons­po­li­tik stär­ker in den Vor­der­grund, wodurch sich häu­fig auch die Posi­tio­nen der gemä­ßig­ten poli­ti­schen Mit­te ver­schie­ben. Ins­ge­samt führt die­ser Pro­zess zu einer Ver­än­de­rung des gesell­schaft­li­chen Kli­mas und der poli­ti­schen Prio­ri­tä­ten in einem Land.