Repressalien

Repres­sa­li­en sind Zwangs­maß­nah­men, die als Reak­ti­on auf eine zuvor began­ge­ne Hand­lung ergrif­fen wer­den, die als rechts­wid­rig oder feind­se­lig emp­fun­den wur­de. Das Haupt­ziel die­ser Gegen­maß­nah­men besteht dar­in, Druck auf den Ver­ur­sa­cher aus­zu­üben, um ihn zu einer Ver­hal­tens­än­de­rung, zur Unter­las­sung oder zur Wie­der­gut­ma­chung zu bewe­gen. Wäh­rend der Begriff im Völ­ker­recht staat­li­che Sank­tio­nen beschreibt, bezeich­net er im Arbeits­recht meist die Benach­tei­li­gung von Beschäf­tig­ten durch den Arbeit­ge­ber als Ant­wort auf die recht­mä­ßi­ge Wahr­neh­mung ihrer Inter­es­sen.


  • Whistleblowing: Ein umfassender Überblick über das Hinweisgeberschutzgesetz

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    Whistleblowing: Ein umfassender Überblick über das Hinweisgeberschutzgesetz

    Das neue Hin­weis­ge­ber­schutz­ge­setz (HinSchG) in Deutsch­land mar­kiert einen bedeu­ten­den Schritt im Schutz von Whist­le­b­lo­wern. Whist­le­b­lo­wing, also die Mel­dung von Miss­stän­den oder ille­ga­len Akti­vi­tä­ten inner­halb von Orga­ni­sa­tio­nen, ist eine wich­ti­ge Pra­xis, um Trans­pa­renz und Inte­gri­tät zu gewähr­leis­ten. Das HinSchG zielt dar­auf ab, Hin­weis­ge­ber vor Repres­sa­li­en zu schüt­zen und somit ein siche­re­res Umfeld für die Auf­de­ckung von…