Revolution 1848

Die Revo­lu­ti­on von 1848/49 war eine Serie von libe­ra­len und natio­na­len Erhe­bun­gen in wei­ten Tei­len Euro­pas, ins­be­son­de­re im Deut­schen Bund und im Kai­ser­tum Öster­reich. Das Haupt­ziel der Auf­stän­di­schen war die Über­win­dung restau­ra­ti­ver Macht­struk­tu­ren zuguns­ten von bür­ger­li­chen Frei­heits­rech­ten, einer Ver­fas­sung und der Grün­dung eines geein­ten Natio­nal­staats. In der Frank­fur­ter Pauls­kir­che tag­te dar­auf­hin das ers­te gesamt­deut­sche Par­la­ment, um eine frei­heit­li­che Reichs­ver­fas­sung aus­zu­ar­bei­ten. Obwohl die Revo­lu­ti­on letzt­lich am Wider­stand der Mon­ar­chen und der Unei­nig­keit der Revo­lu­tio­nä­re schei­ter­te, leg­te sie den Grund­stein für die spä­te­re demo­kra­ti­sche Ent­wick­lung in Deutsch­land.