Romantik

Die Roman­tik war eine kul­tur­ge­schicht­li­che Epo­che vom Ende des 18. bis zur Mit­te des 19. Jahr­hun­derts, die Lite­ra­tur, Musik, Kunst und Phi­lo­so­phie tief­grei­fend präg­te. Im Gegen­satz zur ratio­na­len Auf­klä­rung rück­te sie das Gefühl, die Sub­jek­ti­vi­tät sowie die Sehn­sucht nach dem Unend­li­chen und dem Mys­ti­schen in den Mit­tel­punkt. Die Natur wur­de dabei oft als Spie­gel der mensch­li­chen See­le begrif­fen, wäh­rend Künst­ler die Flucht aus dem All­tag in Traum­wel­ten und das Fan­tas­ti­sche such­ten. Typi­sche Moti­ve wie die „blaue Blu­me“ oder die Ein­sam­keit unter­strei­chen dabei die star­ke Beto­nung des Indi­vi­du­ums und sei­ner inne­ren Erleb­nis­welt.