Salutogenetische Ansätze basieren auf dem von Aaron Antonovsky entwickelten Konzept der Salutogenese, das sich primär auf die Entstehung und Erhaltung von Gesundheit statt auf die Ursachen von Krankheiten (Pathogenese) konzentriert. Dabei wird Gesundheit nicht als statischer Zustand, sondern als ein dynamischer Prozess auf einem Kontinuum zwischen den Polen „gesund“ und „krank“ verstanden. Ein Kernelement ist das sogenannte Kohärenzgefühl, welches die Fähigkeit beschreibt, die Welt und das eigene Leben als verstehbar, handhabbar und bedeutsam zu erleben. Ziel dieser Ansätze ist es, durch die Mobilisierung individueller und sozialer Ressourcen die Widerstandsfähigkeit gegenüber Belastungen nachhaltig zu stärken.

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Die zunehmende Bedeutung eines ganzheitlichen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) zeigt sich in vielen modernen Unternehmen. Es zielt darauf ab, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern, wodurch die Produktivität und Zufriedenheit gesteigert werden. Ein umfassendes BGM umfasst verschiedene Maßnahmen, die nicht nur die physischen, sondern auch die psychischen und sozialen Aspekte der Gesundheit berücksichtigen.…