Sozial-ökologische Transformation

Sozi­al-öko­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on bezeich­net den grund­le­gen­den Umbau von Wirt­schaft und Gesell­schaft mit dem Ziel, öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit und sozia­le Gerech­tig­keit mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Sie geht davon aus, dass Kli­ma­schutz, Res­sour­cen­scho­nung und Bio­di­ver­si­tät nur dann dau­er­haft wirk­sam sind, wenn sie sozi­al aus­ge­wo­gen gestal­tet wer­den und nie­man­den benach­tei­li­gen. Dazu gehö­ren unter ande­rem eine kli­ma­neu­tra­le Wirt­schafts­wei­se, fai­re Arbeits­be­din­gun­gen, gerech­te Ver­tei­lung von Wohl­stand sowie nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­ons- und Kon­sum­mus­ter. Die sozi­al-öko­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on ver­steht sich somit als umfas­sen­der Ver­än­de­rungs­pro­zess hin zu einer zukunfts­fä­hi­gen, gerech­ten und öko­lo­gisch trag­fä­hi­gen Gesell­schaft.