Unter Sozialisation versteht man den lebenslangen Prozess, in dem ein Individuum die Normen, Werte, Rollen und Verhaltensweisen einer Gesellschaft oder Gruppe erlernt und verinnerlicht. Durch diese Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt wird der Mensch zu einem handlungsfähigen Mitglied der Gemeinschaft und entwickelt gleichzeitig seine eigene Persönlichkeit. Dabei handelt es sich nicht um eine rein einseitige Anpassung, sondern um eine wechselseitige Interaktion zwischen dem Individuum und seiner Umgebung. Ziel der Sozialisation ist es, sowohl die gesellschaftliche Integration als auch die individuelle Identitätsbildung zu ermöglichen.

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Wie Schulen die Demokratiefähigkeit fördern und welche pädagogischen Konzepte dafür notwendig sind. Eine Analyse der Bedeutung politischer Bildung für die Gesellschaft.