Sozialpläne

Ein Sozi­al­plan ist eine schrift­li­che Ver­ein­ba­rung zwi­schen dem Arbeit­ge­ber und dem Betriebs­rat, die bei wesent­li­chen Betriebs­än­de­run­gen – wie Mas­sen­ent­las­sun­gen oder Stand­ort­schlie­ßun­gen – abge­schlos­sen wird. Sein pri­mä­res Ziel ist es, die wirt­schaft­li­chen Nach­tei­le abzu­mil­dern oder aus­zu­glei­chen, die den betrof­fe­nen Arbeit­neh­mern durch die­se Maß­nah­men ent­ste­hen. In der Regel umfasst er Rege­lun­gen zu Abfin­dungs­zah­lun­gen, Umschu­lungs­maß­nah­men oder die Ein­rich­tung von Trans­fer­ge­sell­schaf­ten, um die Fol­gen des Arbeits­platz­ver­lus­tes abzu­fe­dern. Recht­lich ist der Sozi­al­plan im Betriebs­ver­fas­sungs­ge­setz ver­an­kert und besitzt die bin­den­de Wir­kung einer Betriebs­ver­ein­ba­rung.