Sozialpolitik

Sozi­al­po­li­tik bezeich­net die staat­li­chen Maß­nah­men und Rege­lun­gen, die dar­auf abzie­len, sozia­le Pro­ble­me in einer Gesell­schaft zu lösen oder zu mil­dern. Dazu gehö­ren unter ande­rem die Bereit­stel­lung von Sozi­al­leis­tun­gen wie Arbeits­lo­sen­geld, Sozi­al­hil­fe oder Kin­der­geld, aber auch die För­de­rung von sozia­ler Gerech­tig­keit und Chan­cen­gleich­heit. Die Sozi­al­po­li­tik hat das Ziel, die Lebens­be­din­gun­gen aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu ver­bes­sern und sozia­le Ungleich­hei­ten zu ver­rin­gern. Sie ist ein wich­ti­ger Bestand­teil des Wohl­fahrts­staa­tes und trägt zur Sta­bi­li­tät und zum Zusam­men­halt einer Gesell­schaft bei.

  • Anpas­sung oder Rück­gang? Die aktu­el­le Rol­le der Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land

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    Anpas­sung oder Rück­gang? Die aktu­el­le Rol­le der Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land

    In der heu­ti­gen Arbeits­welt ste­hen die Gewerk­schaf­ten in Deutsch­land vor kom­ple­xen Her­aus­for­de­run­gen. Die Mit­glie­der­zah­len des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB), des größ­ten gewerk­schaft­li­chen Dach­ver­ban­des in Deutsch­land, lagen Ende 2022 bei etwas mehr als 5,6 Mil­lio­nen. Dies reprä­sen­tiert einen Brut­to-Orga­ni­sa­ti­ons­grad von 13,5 Pro­zent der abhän­gig erwerbs­tä­ti­gen Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer. Die­se Zah­len bil­den den Aus­gangs­punkt für eine tief­ge­hen­de Betrach­tung…