Sozialrecht

Das Sozi­al­recht ist ein Teil des öffent­li­chen Rechts, der die Siche­rung eines men­schen­wür­di­gen Daseins und die Ver­wirk­li­chung sozia­ler Gerech­tig­keit zum Ziel hat. Es dient pri­mär der Absi­che­rung gegen exis­ten­zi­el­le Lebens­ri­si­ken wie Krank­heit, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit, Arbeits­lo­sig­keit und Alter, ins­be­son­de­re durch das Sys­tem der gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung. Dar­über hin­aus umfasst es staat­li­che Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen für Bedürf­ti­ge sowie För­der­maß­nah­men, um sozia­le Ungleich­hei­ten aus­zu­glei­chen und Chan­cen­gleich­heit zu ermög­li­chen. In Deutsch­land bil­den die ver­schie­de­nen Bücher des Sozi­al­ge­setz­bu­ches (SGB) die wesent­li­che recht­li­che Grund­la­ge für die­sen Bereich.