Sozialstaat

Ein Sozi­al­staat ist ein demo­kra­ti­sches Staats­sys­tem, das durch Geset­ze und poli­ti­sche Maß­nah­men die sozia­le Sicher­heit und Gerech­tig­keit sei­ner Bür­ger gewähr­leis­tet. Er schützt die Bevöl­ke­rung vor exis­ten­zi­el­len Lebens­ri­si­ken wie Krank­heit, Arbeits­lo­sig­keit oder Armut im Alter, indem er sozia­le Siche­rungs­sys­te­me bereit­stellt. Die Finan­zie­rung erfolgt meist soli­da­risch über Steu­ern und Abga­ben, um Benach­tei­li­gun­gen aus­zu­glei­chen und eine gerech­te Teil­ha­be aller am gesell­schaft­li­chen Leben zu ermög­li­chen. Ziel des Sozi­al­staats ist es, jedem Ein­zel­nen ein men­schen­wür­di­ges Exis­tenz­mi­ni­mum zu garan­tie­ren und sozia­le Gegen­sät­ze inner­halb der Gesell­schaft abzu­mil­dern.