Stahlproduktion

Die Stahl­pro­duk­ti­on bezeich­net den indus­tri­el­len Pro­zess zur Her­stel­lung von Stahl aus Eisen­erz oder recy­cel­tem Stahl­schrott. Dabei wird der Koh­len­stoff­ge­halt des Roh­ma­te­ri­als kon­trol­liert gesenkt und das Metall durch Bei­ga­be von Legie­rungs­ele­men­ten ver­edelt, um spe­zi­fi­sche Eigen­schaf­ten wie Här­te oder Kor­ro­si­ons­be­stän­dig­keit zu erzie­len. Die Erzeu­gung erfolgt heu­te über­wie­gend über die klas­si­sche Hoch­ofen­rou­te zur Gewin­nung von Roh­ei­sen oder durch das effi­zi­en­te Ein­schmel­zen von Schrott im Elek­tro­licht­bo­gen­ofen. Das End­pro­dukt dient als einer der wich­tigs­ten Werk­stof­fe für das welt­wei­te Bau­we­sen, den Maschi­nen­bau und die Auto­mo­bil­in­dus­trie.


  • 10.000 Arbeitsplätze bei Thyssenkrupp in Gefahr

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    10.000 Arbeitsplätze bei Thyssenkrupp in Gefahr

    Die aktu­el­le Situa­ti­on bei Thys­sen­krupp ist alar­mie­rend: Die IG Metall warnt, dass bis zu 10.000 Arbeits­plät­ze in der Stahl­pro­duk­ti­on bedroht sind. Grund dafür sind die geplan­ten dras­ti­schen Reduk­tio­nen in der Unter­neh­mens­struk­tur, die mög­li­cher­wei­se eine Hal­bie­rung der Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten zur Fol­ge haben könn­ten. In einer Zeit, in der die Stahl­in­dus­trie ohne­hin mit gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert ist, wer­fen…