Stakeholder-Orientierung

Stake­hol­der-Ori­en­tie­rung bezeich­net einen Manage­ment­an­satz, bei dem ein Unter­neh­men die Inter­es­sen und Bedürf­nis­se aller rele­van­ten Anspruchs­grup­pen – wie Mit­ar­bei­ten­de, Kun­den, Lie­fe­ran­ten und die Gesell­schaft – aktiv in sei­ne Ent­schei­dun­gen ein­be­zieht. Im Gegen­satz zur rei­nen Fokus­sie­rung auf die Anteils­eig­ner (Share­hol­der Value) zielt die­ses Kon­zept dar­auf ab, einen fai­ren Aus­gleich zwi­schen den ver­schie­de­nen Erwar­tun­gen zu schaf­fen. Durch die­se brei­te Per­spek­ti­ve sol­len der lang­fris­ti­ge Unter­neh­mens­er­folg, die Repu­ta­ti­on und die sozia­le Akzep­tanz gesi­chert wer­den. Damit för­dert die Stake­hol­der-Ori­en­tie­rung eine nach­hal­ti­ge Wert­schöp­fung anstel­le einer rein kurz­fris­ti­gen Gewinn­ma­xi­mie­rung.


  • Mitbestimmung als Schlüssel zu echter Nachhaltigkeit in Unternehmen

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    Mitbestimmung als Schlüssel zu echter Nachhaltigkeit in Unternehmen

    Nach­hal­tig­keit hat sich zu einem zen­tra­len Leit­bild für ver­ant­wor­tungs­be­wuss­tes unter­neh­me­ri­sches Han­deln ent­wi­ckelt. Doch wie kann eine tief­grei­fen­de und dau­er­haf­te Umset­zung von Nach­hal­tig­keits­prin­zi­pi­en in Unter­neh­men gewähr­leis­tet wer­den? Eine wich­ti­ge Rol­le spielt dabei die Mit­be­stim­mung. Eine Stu­die von aus dem Jahr 2017 (Cla­sen, E., Krau­se, F., Haun­schild, A., Mey­er, R., & Rid­der, H.-G. Mit­be­stim­mung als Vor­aus­set­zung für…