Standortvereinbarung

Eine Stand­ort­ver­ein­ba­rung ist eine ver­trag­li­che Über­ein­kunft zwi­schen der Unter­neh­mens­lei­tung und der Arbeit­neh­mer­ver­tre­tung (z. B. dem Betriebs­rat), die den lang­fris­ti­gen Fort­be­stand eines bestimm­ten Betriebs­stand­orts sichern soll. Dar­in wer­den meist ver­bind­li­che Zusa­gen über künf­ti­ge Inves­ti­tio­nen und Beschäf­ti­gungs­ga­ran­tien – wie der Ver­zicht auf betriebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen – für einen fest­ge­leg­ten Zeit­raum fest­ge­schrie­ben. Im Gegen­zug akzep­tiert die Beleg­schaft häu­fig Maß­nah­men zur Kos­ten­re­du­zie­rung oder Fle­xi­bi­li­sie­rung, etwa bei Arbeits­zei­ten oder Son­der­zah­lun­gen. Ziel die­ser Ver­ein­ba­rung ist es, durch Pla­nungs­si­cher­heit die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Stand­orts zu stär­ken und Arbeits­plät­ze nach­hal­tig zu erhal­ten.


  • BASF verhandelt mit Betriebsrat über neue Standortvereinbarung: 1 Milliarde Euro Einsparungen bis 2026 geplant

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    BASF verhandelt mit Betriebsrat über neue Standortvereinbarung: 1 Milliarde Euro Einsparungen bis 2026 geplant

    Die BASF, einer der welt­weit größ­ten Che­mie­kon­zer­ne, steht vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Um die Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu sichern und die Pro­fi­ta­bi­li­tät zu stei­gern, plant das Unter­neh­men erheb­li­che Ein­spa­run­gen. Im Fokus der aktu­el­len Ver­hand­lun­gen mit dem Betriebs­rat steht eine neue Stand­ort­ver­ein­ba­rung, die Ein­spa­run­gen in Höhe von einer Mil­li­ar­de Euro bis 2026 vor­sieht. Die Maß­nah­men betref­fen vor allem den…