Strategien zur Abwehr

Stra­te­gien zur Abwehr sind geziel­te Maß­nah­men oder Ver­hal­tens­mus­ter, die dar­auf aus­ge­rich­tet sind, poten­zi­el­le Bedro­hun­gen, Angrif­fe oder unan­ge­neh­me Ein­flüs­se abzu­wen­den oder deren Wir­kung zu neu­tra­li­sie­ren. In der Psy­cho­lo­gie bezie­hen sie sich pri­mär auf meist unbe­wuss­te Mecha­nis­men, die das psy­chi­sche Gleich­ge­wicht vor Angst, Kon­flik­ten oder schmerz­haf­ten Erkennt­nis­sen schüt­zen sol­len. Dar­über hin­aus fin­den sie in Berei­chen wie der Bio­lo­gie, dem Sport oder der Sicher­heits­po­li­tik Anwen­dung, um die Inte­gri­tät eines Sys­tems oder einer Posi­ti­on gegen­über äuße­ren Ein­wir­kun­gen zu bewah­ren. Die­se Stra­te­gien kön­nen sowohl prä­ven­tiv als auch reak­tiv erfol­gen und die­nen fun­da­men­tal dem Selbst­schutz sowie der Erhal­tung von Sta­bi­li­tät.