Subjektives Wohlbefinden

Sub­jek­ti­ves Wohl­be­fin­den bezeich­net die indi­vi­du­el­le Wahr­neh­mung und Bewer­tung des eige­nen Lebens aus der Sicht der betrof­fe­nen Per­son. Das Kon­zept setzt sich in der psy­cho­lo­gi­schen For­schung aus einer kogni­ti­ven Kom­po­nen­te, der all­ge­mei­nen Lebens­zu­frie­den­heit, und einer affek­ti­ven Kom­po­nen­te zusam­men. Letz­te­re beschreibt das Über­wie­gen posi­ti­ver Emo­tio­nen gegen­über nega­ti­ven Gefüh­len im täg­li­chen Erle­ben. Da die­ses Maß auf der rein per­sön­li­chen Ein­schät­zung basiert, kann es stark von objek­ti­ven Lebens­be­din­gun­gen wie Ein­kom­men oder Gesund­heit abwei­chen.