Systemausfall

Ein Sys­tem­aus­fall bezeich­net den Zustand, in dem ein tech­ni­sches oder orga­ni­sa­to­ri­sches Gesamt­sys­tem sei­ne vor­ge­se­he­ne Funk­ti­on nicht mehr erfül­len kann und somit still­steht. Die­ser Still­stand wird meist durch Hard­ware­de­fek­te, Soft­ware­feh­ler, exter­ne Ein­flüs­se wie Strom­aus­fäl­le oder geziel­te Cyber­an­grif­fe ver­ur­sacht. Die unmit­tel­ba­re Fol­ge ist eine Unter­bre­chung von Dienst­leis­tun­gen oder Geschäfts­pro­zes­sen, was oft erheb­li­che wirt­schaft­li­che Schä­den oder Daten­ver­lus­te nach sich zieht. Zur Ver­mei­dung sol­cher Sze­na­ri­en set­zen Unter­neh­men in der Regel auf prä­ven­ti­ve Sicher­heits­maß­nah­men und tech­ni­sche Red­un­dan­zen.