Teuerste Künstlerin

Der Begriff „teu­ers­te Künst­le­rin“ bezeich­net die­je­ni­ge weib­li­che Kunst­schaf­fen­de, deren Wer­ke auf dem glo­ba­len Kunst­markt die höchs­ten Ver­kaufs­prei­se erzie­len, was meist durch öffent­li­che Auk­ti­ons­re­kor­de doku­men­tiert wird. Die­se Bezeich­nung dient als wirt­schaft­li­cher Indi­ka­tor für den Markt­wert und die kunst­his­to­ri­sche Aner­ken­nung einer Künst­le­rin im Ver­gleich zu ihren männ­li­chen Kol­le­gen. Aktu­ell hal­ten Künst­le­rin­nen wie Geor­gia O’Keeffe oder Joan Mit­chell Spit­zen­po­si­tio­nen inne, wobei ihre Rekord­sum­men häu­fig zur Ver­deut­li­chung des bestehen­den „Gen­der Pri­ce Gap“ im Kunst­sek­tor her­an­ge­zo­gen wer­den. Da der Markt durch neue Ver­stei­ge­run­gen stän­dig in Bewe­gung ist, han­delt es sich um einen dyna­mi­schen Titel, der mit jedem neu­en Höchst­ge­bot neu defi­niert wird.