Tod

Der Tod bezeich­net das Ende des Lebens­pro­zes­ses eines Orga­nis­mus und den dau­er­haf­ten Still­stand aller lebens­not­wen­di­gen Kör­per­funk­tio­nen. Bio­lo­gisch ist die­ser Zustand durch das irrever­si­ble Aus­set­zen von Atmung, Herz­schlag und Gehirn­tä­tig­keit gekenn­zeich­net, was den anschlie­ßen­den Zer­fall der orga­ni­schen Struk­tur ein­lei­tet. Über die rein phy­si­sche Ebe­ne hin­aus mar­kiert der Tod die Gren­ze der indi­vi­du­el­len Exis­tenz und ist seit jeher ein zen­tra­les The­ma in Phi­lo­so­phie, Reli­gi­on und Kul­tur. In der moder­nen Medi­zin dient zudem häu­fig der Hirn­tod als ent­schei­den­des Kri­te­ri­um, um den Zeit­punkt des mensch­li­chen Todes recht­lich und kli­nisch fest­zu­stel­len.