Trauerphasen

Der Begriff Trau­er­pha­sen beschreibt psy­cho­lo­gi­sche Model­le, die den emo­tio­na­len Pro­zess der Bewäl­ti­gung eines schwer­wie­gen­den Ver­lusts in ver­schie­de­ne Abschnit­te unter­tei­len. Die­se Model­le, wie etwa die bekann­ten Kon­zep­te von Eli­sa­beth Küb­ler-Ross oder Vere­na Kast, ver­deut­li­chen typi­sche Gefühls­zu­stän­de wie Leug­nen, Wut, Suchen oder Akzep­tanz. Sie die­nen dazu, die Dyna­mik der Trau­er greif­bar zu machen und Betrof­fe­nen auf­zu­zei­gen, dass ihre wech­sel­haf­ten Emo­tio­nen eine natür­li­che Reak­ti­on auf den Ver­lust sind. In der Rea­li­tät ver­lau­fen die­se Pha­sen jedoch sel­ten line­ar, son­dern wer­den meist indi­vi­du­ell, sprung­haft und in sich über­schnei­den­den Zyklen erlebt.