Übermäßige Arbeitszeit

Über­mä­ßi­ge Arbeits­zeit bezeich­net eine Dau­er der Erwerbs­tä­tig­keit, die über die gesetz­lich oder ver­trag­lich fest­ge­leg­ten Höchst­gren­zen sowie die indi­vi­du­el­len Belast­bar­keits­gren­zen hin­aus­geht. Inter­na­tio­nal wird häu­fig von einer Über­mä­ßig­keit gespro­chen, wenn die wöchent­li­che Arbeits­zeit regel­mä­ßig 48 Stun­den über­schrei­tet oder die not­wen­di­gen täg­li­chen Ruhe­pau­sen nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Sol­che Arbeits­be­din­gun­gen ber­gen erheb­li­che Risi­ken für die phy­si­sche und psy­chi­sche Gesund­heit, da sie das Risi­ko für Erschöp­fung, Burn­out und Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen mas­siv erhö­hen. Zudem beein­träch­tigt eine dau­er­haft zu hohe zeit­li­che Belas­tung die Sicher­heit am Arbeits­platz und die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Pri­vat­le­ben nach­hal­tig.