Überwachung am Arbeitsplatz

Über­wa­chung am Arbeits­platz bezeich­net die sys­te­ma­ti­sche Beob­ach­tung und Kon­trol­le von Arbeit­neh­mern durch den Arbeit­ge­ber mit­hil­fe tech­ni­scher oder orga­ni­sa­to­ri­scher Maß­nah­men. Dabei wer­den Daten über das Ver­hal­ten, die Leis­tung oder den Auf­ent­halts­ort der Beschäf­tig­ten erho­ben, bei­spiels­wei­se durch Video­über­wa­chung, Zeit­er­fas­sungs­sys­te­me oder die Ana­ly­se der IT-Nut­zung. Ziel ist meist die Siche­rung von Betriebs­ab­läu­fen oder die Effi­zi­enz­kon­trol­le, wobei jedoch stets die Per­sön­lich­keits­rech­te der Mit­ar­bei­ter und die stren­gen Vor­ga­ben des Daten­schut­zes (wie die DSGVO) gewahrt blei­ben müs­sen. Eine lücken­lo­se oder anlass­lo­se Über­wa­chung ist recht­lich unzu­läs­sig und bedarf einer Inter­es­sen­ab­wä­gung.


  • Balanceakt zwischen Überwachung und Privatsphäre: Der Einfluss der Digitalisierung am Arbeitsplatz

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    Balanceakt zwischen Überwachung und Privatsphäre: Der Einfluss der Digitalisierung am Arbeitsplatz

    Die Arbeits­welt befin­det sich im stän­di­gen Wan­del, vor­an­ge­trie­ben durch Digi­ta­li­sie­rung und tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt. Unter­neh­men ste­hen vor der Her­aus­for­de­rung, ihre Inter­es­sen und die Sicher­heit des Betriebs zu wah­ren, wäh­rend gleich­zei­tig die Pri­vat­sphä­re und die Per­sön­lich­keits­rech­te ihrer Mit­ar­bei­ter geschützt wer­den müs­sen. Die Ein­füh­rung von Über­wa­chungs­tech­no­lo­gien – von Video­über­wa­chung bis E‑Mail- und Inter­net­kon­trol­len – hat eine Debat­te über…