Umweltklagen

Umwelt­kla­gen sind gericht­li­che Ver­fah­ren, die dar­auf abzie­len, den Schutz der natür­li­chen Lebens­grund­la­gen recht­lich durch­zu­set­zen oder Ver­stö­ße gegen gel­ten­des Umwelt­recht zu ahn­den. Sie kön­nen von Pri­vat­per­so­nen, Behör­den oder – im Rah­men des Ver­bands­kla­ge­rechts – von aner­kann­ten Umwelt­or­ga­ni­sa­tio­nen gegen staat­li­che Geneh­mi­gun­gen oder schä­di­gen­de Akti­vi­tä­ten pri­va­ter Unter­neh­men erho­ben wer­den. Dabei die­nen sie nicht nur dem Schutz indi­vi­du­el­ler Rech­te, son­dern oft auch dem Gemein­wohl, um öko­lo­gi­sche Stan­dards zu sichern oder Kli­ma­schutz­zie­le ein­zu­for­dern. Ziel die­ser Kla­gen ist es meist, umwelt­re­le­van­te Pro­jek­te zu stop­pen, Scha­dens­er­satz zu erwir­ken oder die Ein­hal­tung gesetz­li­cher Grenz­wer­te zu erzwin­gen.


  • Der Kampf der Klimaseniorinnen: Ein bahnbrechender Rechtsfall für die Klimagerechtigkeit in Europa

    /

    Der Kampf der Klimaseniorinnen: Ein bahnbrechender Rechtsfall für die Klimagerechtigkeit in Europa

    Eine Grup­pe älte­rer Frau­en, die Kli­ma­se­nio­rin­nen, hat in einem bei­spiel­lo­sen Rechts­fall vor dem Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te (EGMR) einen signi­fi­kan­ten Sieg errun­gen. Ihre Kla­ge führ­te zu einem Urteil, das die Schweiz für ihre unzu­rei­chen­den Maß­nah­men gegen den Kli­ma­wan­del ver­ant­wort­lich macht und die Men­schen­rech­te, ins­be­son­de­re das Recht auf Pri­vat- und Fami­li­en­le­ben, als ver­letzt ansieht. Die­ser Fall…