Umweltwerbung

Umwelt­wer­bung bezeich­net Wer­be­maß­nah­men, die gezielt öko­lo­gi­sche Vor­zü­ge eines Pro­dukts, einer Dienst­leis­tung oder eines Unter­neh­mens her­vor­he­ben, um ein umwelt­be­wuss­tes Image zu för­dern. Dabei wer­den Begrif­fe wie „nach­hal­tig“, „kli­ma­neu­tral“ oder „bio­lo­gisch“ sowie Natur­sym­bo­lik ein­ge­setzt, um das öko­lo­gi­sche Gewis­sen der Kon­su­men­ten anzu­spre­chen und die Kauf­ent­schei­dung posi­tiv zu beein­flus­sen. Ziel ist es, die Umwelt­ver­träg­lich­keit als Wett­be­werbs­vor­teil zu nut­zen, wobei die­se Wer­be­form auf­grund der Gefahr des „Green­wa­shings“ stren­gen recht­li­chen Anfor­de­run­gen an die Wahr­heit und Klar­heit der Aus­sa­gen unter­liegt.


  • BGH-Urteil zur „klimaneutralen“ Werbung: Präzision statt Irreführung

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    BGH-Urteil zur „klimaneutralen“ Werbung: Präzision statt Irreführung

    Stell dir vor, du greifst im Super­markt zu dei­nen Lieb­lings­sü­ßig­kei­ten und siehst auf der Ver­pa­ckung den Begriff „kli­ma­neu­tral“. Du fühlst dich gut, denn du denkst, du trägst etwas zum Kli­ma­schutz bei. Doch ganz so ein­fach ist das nicht. Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat kürz­lich ein weg­wei­sen­des Urteil gefällt, das dem Süß­wa­ren­her­stel­ler Kat­jes ver­bie­tet, ohne wei­te­re Erläu­te­run­gen…