Urbanität

Urba­ni­tät bezeich­net das spe­zi­fi­sche Lebens­ge­fühl und die sozio­kul­tu­rel­le Qua­li­tät eines städ­ti­schen Raums, die weit über die blo­ße bau­li­che Dich­te hin­aus­geht. Sie ist geprägt durch eine hohe Viel­falt an Lebens­sti­len, sozia­len Inter­ak­tio­nen sowie ein brei­tes kul­tu­rel­les und öko­no­mi­sches Ange­bot auf engem Raum. Ein wesent­li­ches Merk­mal ist dabei das Span­nungs­feld zwi­schen der Anony­mi­tät der Mas­se und der indi­vi­du­el­len Frei­heit, die durch die Offen­heit öffent­li­cher Räu­me ermög­licht wird. Ins­ge­samt beschreibt der Begriff die leben­di­ge Atmo­sphä­re, die durch das Zusam­men­tref­fen von archi­tek­to­ni­scher Kon­zen­tra­ti­on und gesell­schaft­li­cher Hete­ro­ge­ni­tät ent­steht.