Verhältnisprävention bezeichnet gesundheitsfördernde Maßnahmen, die nicht am individuellen Verhalten ansetzen, sondern die Lebens‑, Arbeits- und Umweltbedingungen von Menschen verbessern. Durch die Veränderung von Strukturen, wie etwa gesetzlichen Regelungen, ökonomischen Anreizen oder der Gestaltung des öffentlichen Raums, sollen Gesundheitsrisiken minimiert werden. Ein klassisches Beispiel ist das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, das die Schadstoffexposition unabhängig vom persönlichen Handeln reduziert. Das Ziel ist es, die äußeren Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass eine gesunde Lebensweise für die gesamte Bevölkerung erleichtert wird.

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