Verletzlichkeit

Ver­letz­lich­keit beschreibt die Bereit­schaft und den Zustand, sich emo­tio­nal oder phy­sisch offen zu zei­gen, auch wenn dies das Risi­ko von Schmerz, Zurück­wei­sung oder Ent­täu­schung birgt. Ent­ge­gen dem weit­ver­brei­te­ten Vor­ur­teil han­delt es sich dabei nicht um eine Schwä­che, son­dern um eine wesent­li­che mensch­li­che Stär­ke, die authen­ti­sche Ver­bin­dun­gen und tie­fe Inti­mi­tät erst ermög­licht. Sie umfasst den Mut, sich trotz eige­ner Unvoll­kom­men­heit und Unsi­cher­heit zu zei­gen, was eine grund­le­gen­de Vor­aus­set­zung für per­sön­li­ches Wachs­tum und Inno­va­ti­on ist. Somit bil­det Ver­letz­lich­keit den Kern mensch­li­cher Erfah­rung, in dem sowohl unse­re größ­ten Ängs­te als auch unse­re tiefs­ten Gefüh­le von Lie­be und Zuge­hö­rig­keit wur­zeln.


  • Der Kampf der Klimaseniorinnen: Ein bahnbrechender Rechtsfall für die Klimagerechtigkeit in Europa

    /

    Der Kampf der Klimaseniorinnen: Ein bahnbrechender Rechtsfall für die Klimagerechtigkeit in Europa

    Eine Grup­pe älte­rer Frau­en, die Kli­ma­se­nio­rin­nen, hat in einem bei­spiel­lo­sen Rechts­fall vor dem Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te (EGMR) einen signi­fi­kan­ten Sieg errun­gen. Ihre Kla­ge führ­te zu einem Urteil, das die Schweiz für ihre unzu­rei­chen­den Maß­nah­men gegen den Kli­ma­wan­del ver­ant­wort­lich macht und die Men­schen­rech­te, ins­be­son­de­re das Recht auf Pri­vat- und Fami­li­en­le­ben, als ver­letzt ansieht. Die­ser Fall…