Vorurteile

Vor­ur­tei­le sind Ein­stel­lun­gen gegen­über Per­so­nen oder Grup­pen, die ohne direk­te Erfah­rung oder sach­li­che Prü­fung vor­ab gebil­det wer­den. Sie basie­ren meist auf ver­all­ge­mei­nern­den Ste­reo­ty­pen und wei­sen den Betrof­fe­nen bestimm­te Eigen­schaf­ten allein auf­grund ihrer Zuge­hö­rig­keit zu einer sozia­len Kate­go­rie zu. Die­se oft star­ren und wer­ten­den Urtei­le kön­nen zwar theo­re­tisch posi­tiv oder nega­tiv sein, füh­ren in der Pra­xis jedoch häu­fig zu unge­recht­fer­tig­ter Benach­tei­li­gung oder Aus­gren­zung. Da sie die indi­vi­du­el­le Viel­falt igno­rie­ren, erschwe­ren Vor­ur­tei­le eine objek­ti­ve Wahr­neh­mung und ein fai­res gesell­schaft­li­ches Mit­ein­an­der.