Wähler mobilisieren

Der Begriff „Wäh­ler mobi­li­sie­ren“ bezeich­net die geziel­ten Anstren­gun­gen von Par­tei­en, Kan­di­da­ten oder Orga­ni­sa­tio­nen, poten­zi­el­le Wäh­ler zur Teil­nah­me an einer Wahl zu bewe­gen. Dabei geht es vor allem dar­um, die eige­ne Anhän­ger­schaft sowie Unent­schlos­se­ne zu moti­vie­ren, am Wahl­tag tat­säch­lich ihre Stim­me abzu­ge­ben, anstatt der Wahl fern­zu­blei­ben. Dies geschieht häu­fig durch emo­tio­na­le Kam­pa­gnen, Haus­tür­wahl­kampf oder geziel­te Anspra­che in sozia­len Medi­en, um die Rele­vanz der eige­nen The­men zu ver­deut­li­chen. Eine erfolg­rei­che Mobi­li­sie­rung erhöht die Wahl­be­tei­li­gung in den eige­nen Lagern und ist oft ent­schei­dend für den Wahl­aus­gang.