Ein Warnstreik ist eine zeitlich begrenzte Arbeitsniederlegung, die von Gewerkschaften während laufender Tarifverhandlungen ausgerufen wird. Er dient dazu, den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen und die Entschlossenheit der Beschäftigten für ihre Forderungen zu demonstrieren. Im Gegensatz zum regulären Erzwingungsstreik ist für einen Warnstreik meist keine Urabstimmung nötig, da er als taktisches Signal vor dem endgültigen Scheitern der Verhandlungen fungiert. Diese Form des Protests dauert in der Regel nur wenige Stunden oder einen Tag und soll die Verhandlungsbereitschaft der Arbeitgeber fördern.

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Massive Ausfälle im ÖPNV: Verdi bestreikt 150 Städte. Erfahren Sie alles zu betroffenen Regionen, Hintergründen und Ihren Rechten als Arbeitnehmer.

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