Warnstreiks Deutschland

Ein Warn­streik in Deutsch­land ist eine kurz­zei­ti­ge, zeit­lich befris­te­te Arbeits­nie­der­le­gung, die von Gewerk­schaf­ten wäh­rend lau­fen­der Tarif­ver­hand­lun­gen aus­ge­ru­fen wird. Ziel ist es, den For­de­run­gen der Arbeit­neh­mer­sei­te Nach­druck zu ver­lei­hen und die Ver­hand­lungs­be­reit­schaft der Arbeit­ge­ber zu erhö­hen, ohne direkt in einen unbe­fris­te­ten Erzwin­gungs­streik zu tre­ten. Er ist recht­lich zuläs­sig, sobald die soge­nann­te Frie­dens­pflicht eines bestehen­den Tarif­ver­trags abge­lau­fen ist. Die­se Streiks dau­ern meist nur weni­ge Stun­den oder Tage und die­nen als wich­ti­ges stra­te­gi­sches Druck­mit­tel im deut­schen Arbeits­kampf­recht.