Wehrdienstgesetz

Das Wehr­dienst­ge­setz (WpG) ist die zen­tra­le deut­sche Rechts­norm, wel­che die gesetz­li­chen Grund­la­gen für den Dienst in den Streit­kräf­ten sowie die Rech­te und Pflich­ten der Sol­da­ten regelt. Es legt ins­be­son­de­re fest, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen Per­so­nen zum Wehr­dienst her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen und wie die­ser zeit­lich sowie orga­ni­sa­to­risch aus­ge­stal­tet ist. Da die all­ge­mei­ne Wehr­pflicht in Deutsch­land seit 2011 aus­ge­setzt ist, dient das Gesetz aktu­ell pri­mär als Basis für den frei­wil­li­gen Wehr­dienst sowie für eine poten­zi­el­le Reak­ti­vie­rung im Span­nungs- oder Ver­tei­di­gungs­fall.