Widerstandsfähigkeit

Wider­stands­fä­hig­keit, oft auch als Resi­li­enz bezeich­net, beschreibt die Fähig­keit von Indi­vi­du­en oder Sys­te­men, schwie­ri­ge Lebens­si­tua­tio­nen, Kri­sen oder äuße­re Belas­tun­gen ohne anhal­ten­de Beein­träch­ti­gung zu über­ste­hen. Sie umfasst sowohl die inne­re Stär­ke, Druck stand­zu­hal­ten, als auch die Fle­xi­bi­li­tät, sich an ver­än­der­te Bedin­gun­gen anzu­pas­sen. Dabei geht es nicht nur um das blo­ße Aus­hal­ten von Wid­rig­kei­ten, son­dern auch dar­um, aus Rück­schlä­gen zu ler­nen und gestärkt aus ihnen her­vor­zu­ge­hen. Die­ser Pro­zess der Rege­ne­ra­ti­on und Anpas­sung ist in der Psy­cho­lo­gie eben­so von Bedeu­tung wie in der Öko­lo­gie, Tech­nik oder Wirt­schaft.