Wirtschaftskrise

Eine Wirt­schafts­kri­se bezeich­net einen Zeit­raum deut­lich geschwäch­ten wirt­schaft­li­chen Wachs­tums oder sogar wirt­schaft­li­chen Rück­gangs in einer Volks­wirt­schaft oder welt­weit. Sie ist gekenn­zeich­net durch sin­ken­de Pro­duk­ti­on, stei­gen­de Arbeits­lo­sig­keit, Rück­gang von Inves­ti­tio­nen und Kon­sum sowie mög­li­che finan­zi­el­le Insta­bi­li­tät. Wirt­schafts­kri­sen kön­nen durch ver­schie­de­ne Fak­to­ren aus­ge­löst wer­den, dar­un­ter Finanz­markt­crashs, Ölpreis­schocks, außen­po­li­ti­sche Kon­flik­te oder Pan­de­mien. Sie haben erheb­li­che sozia­le Aus­wir­kun­gen auf Arbeit­neh­mer, Unter­neh­men und den Staat und erfor­dern oft koor­di­nier­te poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Gegen­maß­nah­men zur Sta­bi­li­sie­rung und Erho­lung der Wirt­schaft.